Schlossturm

Altstadt, Düsseldorf

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Schlossturm

Der Schlossturm steht am Burgplatz in Düsseldorf und wird als Schifffahrtsmuseum genutzt.

Kategorie des Ortes
Gebäude
Webseite
http://freunde-schifffahrtmuseum.de


Öffnungszeit

Montag Geschlossen
Dienstag 11:00-18:00
Mittwoch 11:00-18:00
Donnerstag 11:00-18:00
Freitag 11:00-18:00
Samstag 11:00-18:00
Sonntag 11:00-18:00

Beschreibung

Der Schlossturm steht am Burgplatz in Düsseldorf und wird als Schifffahrtsmuseum genutzt.

Beschreibung

Der Schlossturm bildete ursprünglich den nördlichen Abschluss des Düsseldorfer Schlosses. Die ersten drei Geschosse des Turms stammen noch aus dem 13. Jahrhundert. Alessandro Pasqualini setzte 1552 auf den Turm ein viertes, polygonales Geschoss hinzu, das mit toskanischen Säulen geschmückt wurde. Die Idee eines fünften Geschosses stammt von König Friedrich Wilhelm IV., sein Hofarchitekt Friedrich August Stüler setzte sie 1845 entwurflich im sogenannten Rundbogenstil um. 1883 wurde von Eberhard Westhofen ein neues Portal am Turm angebracht. Ferner wurden die Rundbögen im fünften Geschoss verglast. 1909 wurde beim Bau eines Zeltdaches die Maßwerkattika entfernt. Das heutige Zeltdach stammt von 1950. Seit 1984 ist im Turm das Schifffahrtsmuseum beheimatet. 2001 erhielt der Turm eine neue Innenarchitektur. Insgesamt beträgt die Höhe des Schlossturms 33 Meter.

Wetterfahne

Nach dem antiken Vorbild des Turms der Winde in Athen ist auf der flach geneigten Turmspitze eine Wetterfahne in Gestalt einer allegorischen Figur angebracht. Diese Figur steht in der Tradition eines Geusen- oder Tubaengels und zeigt einen Engel, der eine Posaune bläst, den prophezeiten siebenten Engel aus der Offenbarung des Johannes, der die eschatologische Aufgabe hat, die Fanfare zum Jüngsten Gericht zu blasen. Geschaffen wurde der Engel mit der Posaune nach Rolf Purpar um 1960 von dem Graphiker und Flötisten Horst Geldmacher. Nach Angaben der Stadt Düsseldorf handelt es sich bei der Windfahne jedoch um die Figur eines Feuerbläsers, die von ihrem Hochbauamtsleiter Julius Schulte-Frohlinde angeregt, von dem städtischen Hochbauamtsmitarbeiter Neuber entworfen und 1957 von dem Düsseldorfer Bildhauer Ferdi Walther in Kupfer ausgeführt wurde. Die Figur soll an den Schlossbrand 1872 erinnern.

Einzelnachweise

Literatur

  • Roland Kanz, Jürgen Wiener (Hrsg.): Architekturführer Düsseldorf. Dietrich Reimer, Berlin 2001, ISBN 3-496-01232-3, Nr. 11 auf S. 9.

Weblinks

  • Eintrag in der Denkmalliste der Landeshauptstadt Düsseldorf beim Institut für Denkmalschutz und Denkmalpflege


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